Informationen

zur Parodontologie

Informationen zur Parodontologie

Parodontitis? Nutzen Sie diese Informationen zur Parodontologie zur Vorsorge oder Behandlung, wenn Sie oft blutendes Zahnfleisch, erhöht bewegliche Zähne oder freiliegende Zahnhälse haben.

Informationen zur Parodontologie

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Das Skript zum Video von Zahnärztin Larissa Olsson

Hallo und herzlich willkommen in der Praxis «zahnmedizin Günzburger Land».
Mein Name ist Larissa Olsson und in diesem Video geht es um vier Punkte zum Thema Parodontitis und was Sie darüber wissen sollten.

1. Die Parodontitis ist ein sehr verbreitetes Krankheitsbild

Und das stimmt leider. Denn laut der Deutschen Mundgesundheitsstudie ist sogar jeder zweite Patient im Alter von 35-44 Jahren von einer parodontalen Erkrankung unterschiedlichen Ausmaßes betroffen. Und bei den Senioren sind es sogar mindestens 65 %. 
Der Patient steht also im Falle einer Erkrankung keinesfalls alleine da. Die Risikofaktoren für die Entstehung einer paradontalen Erkrankung sind unter anderem Rauchen, Diabetes und das Alter. Aber auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen.
Auswirkungen hat die Parodontitis außerdem nicht nur auf das Gewebe im Mund, sondern es lassen sich auch parodontal-spezifische Keime in Gefäßverkalkungen
und in der Plazenta nachweisen. Genauso wie die Blutzuckerwerte beim Diabetes durch die Paradontitis beeinflusst werden können.

2. Die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung.

Und das ist das Problem! Parodontitis verläuft für den Patienten meist sehr lange unbemerkt. Und daher ist die regelmäßige Kontrolle der Situation durch den Zahnarzt besonders wichtig, um möglichst schon in einem frühen Stadium der Erkrankung eingreifen zu können.
Die Parodontitis entsteht durch Bakterien, die in Form von Plaque oder auf Zahnstein über längere Zeit an den Zähnen haften, und so im ersten Schritt zu einer Entzündung des Zahnfleisches führen. Nach einiger Zeit können die Bakterien dann entlang des Zahnes unter das Zahnfleisch in die tiefe wandern und dort zu einer Zerstörung des Gewebes und zum Abbau des Knochens führen. Auf lange Sicht führt dies zur Lockerung der Zähne und im schlimmsten Fall zu ihrem Verlust.

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Da die Parodontitis eben eine chronische Erkrankung ist, gibt es bisher keine sogenannte  «Heilung». Das Wissen um die Risikofaktoren und die Mitarbeit des Patienten ist daher sehr wichtig und man sollte in regelmäßigen, individuell abgestimmten Intervallen zur Kontrolle zu seinem Zahnarzt gehen und sich therapieren lassen!  

3. Ablauf einer Parodontitis-Therapie

Zu allererst muss die Parodontitis natürlich erkannt werden. Dies geschieht meist im Rahmen der halbjährlichen Kontrolluntersuchung durch die vorsichtige Sondierung des Zahnfleisches.
Nach einem Aufklärungsgespräch sind dann zwei sogenannte Vorbehandlungen notwendig. Diese Behandlungen umfassen zuerst eine professionelle Zahnreinigung und dann eine zweite, etwas kürzere Reinigung der Zähne mit der Erhebung der individuellen parodontalen Taschentiefen.
Zusätzlich ist ein großes Röntgenbild für die Kontrolle des Knochenverlaufes wichtig. Bei der eigentlichen Behandlung werden die Taschen dann vorsichtig unter lokaler Betäubung mit speziellen Instrumenten gereinigt.und Zahnstein und Beläge gründlich entfernt. Zusätzlich spülen wir mit desinfizierenden Lösungen und bringen ein desinfizierendes Gel in die Taschen ein.

Fortlaufende Vorsorge

Was man aber immer wieder betonen muss ist, dass mit der Behandlung die Therapie nicht vorbei ist! Wichtig ist es durch eine unterstützende parodontale Therapie die Progression der Erkrankung zu verlangsamen oder im besten Fall zu stoppen, denn: nur alle zwei Jahre kann eine Parodontitis-Therapie gemacht werden.
In der Zwischenzeit empfehlen wir also je nach individuellem Risikoprofil eine Zahnreinigung und Kontrolle im Abstand von 4-6 Monaten.

4. Moderne Behandlungsmethoden in der Praxis

Bei besonders schweren Fällen mit starken Knocheneinbrüchen oder bereits gelockerten Zähnen, bieten wir die Möglichkeit an, vor der Behandlung einen Keimtest zu machen.
Dieser Test und eine davon abgeleitete antibiotische Begleittherapie helfen noch gezielter gegen das individuelle Keimspektrum vorzugehen. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, mit einem speziellen Laser zu arbeiten. Dieser zerstört mittels sanftem Laserlicht die Zellwand der pathogenen Keime in Ihren Taschen.
So wird die Keimzahl reduziert und die Heilung des Gewebes verbessert.
 

Gerne informieren wir Sie noch ausführlicher über die Behandlungsmöglichkeiten und kümmern uns um Ihre Bedürfnisse bei einem Kontrolltermin!  Also kommen Sie gerne vorbei.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Praxisteam

zahnmedizin
GÜNZBURGER LAND

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